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Frau Brew hatte uns für heute zu German 1 herzlich eingeladen. Wir sollten als "native speakers" und Richter auftreten. Die Amerikaner hatten in kleinen Gruppen einen Dialog für den Besuch in einem Restaurant geschrieben und trugen ihn uns anschließend vor. Teilweise war es schwer sie zu verstehen, weil sie ein paar englische Worte wie "you" eingefügt hatten, wenn sie sich nicht sicher waren was es auf Deutsch heißt. Danach mussten wir uns auf Deutsch vorstellen und sagen was wir in unserer Freizeit machen. Frau Brew fragte danach die Amerikaner immer wieder was wir denn auf Deutsch gesagt hatten. Es kamen teilweise recht lustige Antworten. Beispielsweise wurde aus dem 19-jährigen Bruder plötzlich ein 14-jähriger, aber das eigene Alter betrug 19. Oder Herr Schuster wurde plötzlich zum Englischlehrer. Danach hatte Frau Brew die Idee uns in Gruppen einzuteilen, so dass in jeder Gruppe mindestens 1-2 Deutsche waren. Die Amerikaner begannen uns Fragen zu Deutschland, über unsere Schule oder unsere allgemeinen Eindrücke von Amerika zu stellen. Nachdem der erste Block zu Ende war, gingen wir alle in verschiedene Kurse. Ich war im Kochkurs, wo wir Baklava gebacken und danach gegessen haben. Zwischendrin kamen natürlich immer wieder neugierige Fragen zu Deutschland und Amerika. Etwas später bin ich dann noch in Psychologie gegangen, was zwar interessant war, aber schwierig zu verstehen, weil der Lehrer Wörter benutzte die entweder nicht im Wörterbuch standen oder die er so erklärte, das es anstrengend war mitzukommen. Ich war erleichtert, dass zwischendrin immer wieder Fragen von den amerikanische Schülern zu Wörtern kamen, die sie nicht verstanden hatten. Was mir an dieser Schule auffällt ist, das es äußerst viele junge Lehrer gibt. |
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